Informationen zum Thema Knochenaufbau
Die Grundlage
Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Langlebigkeit eines Implantats ist ein gutes Knochenangebot rund um das Implantat. In vielen Fällen ist aber nach einem Zahnverlust entweder die Breite oder die Höhe des Kiefers nicht ausreichend. Dr. Kreutzer verwendet verschiedene etablierte Methoden, um ausreichend Knochen um ein Implantat zu schaffen.
Einfacher Fall mit Eigenknochen
In einfachen Fällen gewinnen wir Eigenknochen aus dem Implantatbereich und transplantieren diesen. Diese Methode ist sehr schonend mit sehr geringen postoperativen Beschwerden verbunden. Die Qualität des Eigenknochens ist hervorragend. Der Umfang des erforderlichen Knochenaufbaus darf für diese Methode nicht allzu hoch sein.
Komplexer Fall mit Eigenknochen
In schwierigeren Fällen, in denen der Knochendefekt größer ist, kann außerhalb des Bereichs, in dem das Implantat gesetzt werden soll, Eigenknochen aus dem Kiefer entnommen und verpflanzt werden. Diese Methode liefert eine hervorragende Qualität, ist aber begrenzt durch die Menge des zur Verfügung stehenden Knochens. Die postoperativen Beschwerden wie Schwellung und Schmerz können höher ausfallen.
Komplexer Fall mit Knochenersatzmaterial
Es gibt Fälle in denen ein derart großer Knochenmangel herrscht, dass wir den Bedarf nicht aus Eigenknochen decken können.
Heutzutage gibt es allerdings hervorragende Materialien, die fehlenden Knochen ersetzen können und unangenehme oder anatomisch riskante Knochenentnahmen ersparen können.
Wir verwenden einerseits xenogenes Material, das tierischen Ursprungs ist und andererseits allogenes Knochenersatzmaterial, das menschlicher Spenderknochen ist.
Mit der allogenen Schalentechnik können wir auch große Defekte des Kiefers aufbauen. Im Grunde können wir mit dieser Methode fast jedes Problem lösen und Implantate mit festen Zähnen ermöglichen.